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Leben - Gute Webseiten mit Inhalten und Links zum Thema "Leben"

LebenDas Leben gestalten ist ein wichtiges Thema für alte und für junge Menschen. Unsere moderne Gesellschaft (11/2010) ist sehr auf Unabhängigkeit ausgerichtet, was zum einen viel Freiheit bedeutet, aber auch der anderen Seite zu Einsamkeit führen kann. Auf eine möglichst große Selbständigkeit bedacht rückt die Familie oft in den Hintergrund - doch letztlich ist die es eine Illusion selbstständig leben zu können. Gerade in unserer modernen und vernetzen Welt ist es nicht auszudenken, wenn man sich in vollem Umfang selbst versorgen müsste.

Das Leben bietet viele Möglichkeiten, doch ist nicht jede Freiheit und Möglichkeit auch Grundlage verantwortungsbewusst zu handeln? Moral wird ein Thema, das in der Gesellschaft eine wichtige Rolle spielt, denn Gesetze können manche Dinge nicht regeln. Schon heute sieht man, dass viele Entscheidungen von Gerichten getroffen werden, die nach dem Gesetzbuch "legal" sein mögen, aber großes entsetzen beim Bürger auslösen.

Schön ist es mit anzusehen, dass in Deutschland eine neue Bewegung an Demokratie ins rollen Gerät. Viele konservative Politiker, scheinen noch nicht in der modernen Gesellschaft angekommen zu sein. Das führt zunehmend dazu, dass die Bürger sich gegen die repräsentative Demokratie auflehnen, eine logische Folge, wenn man sich von der politischen Führung nicht mehr repräsentiert fühlt... Im folgenden möchten wir einige Seiten empfehlen und Inhalte zum nachdenken zur Verfügung stellen. Nicht um eine moralische Keule zu schwingen, sondern um Diskussionen anzuregen.

 

GenerationenvertragProblemstellung demographischer Faktor und Generationenvertrag

Alte Menschen werden heute in der Familie oft als Belastung empfunden und nicht mehr mit Hilfe der Familie versorgt, sondern in ein Pflegeheim verlegt. Alternativ gibt es immer mehr mobile Pflegekräfte, die sich um Menschen kümmern, die Unterstützung im Alltag brauchen.

Diese Entwicklung ist aber bei weitem nicht nur eine ethische Fragestellung. Unter demographischer Faktor bekannt bereitet dieses Thema auch der Politik von Tag zu Tag größeres Kopfzerbrechen. Die Menschen werden immer älter und das ist erst einmal schön. Doch oft kann man im Alter nicht mehr alleine für sich sorgen und wird pflegebedürftig, das ist für den Einzelnen eine tragische Situation und für die Allgemeinheit eine immense finanzielle Belastung. Auch ein Rentensystem, das fataler Weise keine Versorgung für sich selbst sondern einen Generationenvertrag beinhaltet ist, gerade unter diesem System völlig unverantwortlich und viel entscheidender nicht realisierbar.

Was es braucht, ist eine Gesellschaft, die sich wieder auf Werte wie Mitgefühl besinnt und den Focus nicht auf Spaß und Luxus setzt, sondern auf Familie und echtes Glück. Die Politik schafft es offensichtlich nicht Lösungen zu finden, dann muss man sich eben selbst zu helfen lernen.

 

Atomstrom gegen den Willen der BürgerAtomkraft - Politik gegen die Interessen der demokratischen Mehrheit

"Wir haben es doch in unserem Wahlprogramm angekündigt" ist das immer wiederkehrende Argument der schwarz gelben Regierung unter Merkel und Westerwelle und das ist nicht gelogen. Die Parteien haben sich pro Atomkraft ausgesprochen - nicht generell aber noch für längere Zeit. Die Parteien wurden auch demokratisch gewählt und dennoch darf man in einer echten Demokratie die Frage stellen ist das in Ordnung?

"Die Menschen haben sie trotz dieser Ankündigung gewählt und nicht wegen dieser Ankündigung" ist das Argument der Oppositionsparteien und auch dem kann man nur zustimmen, denn viele Menschen bestätigen genau das in Interviews und umfragen.

Lange Rede kurzer Sinn. Man kann es formulieren wie man möchte, eines ist eindeutig: eine breite Mehrheit der Bevölkerung ist gegen die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Warum das so ist? Weil man keine Lösung für die Endlagerung hat. In den unzähligen Diskussionen im Fernsehen und anderen Medien unterhalten sich Menschen die meist 50 und älter sind und schaffen damit ein massives Problem, das sie selbst nicht mehr lösen müssen. Es gibt kein Erbe, das mehr Gefahren in sich birgt als Atomkraft. Schlimm ist es, dass allem Anschein nach nicht eine Notwendigkeit, sondern lediglich Geld verdienen der entscheidende Aspekt ist. In den Talkshows finden sich auch keine Wissenschaftler, sondern Politiker aus diversen Parteien und Prominente aus Funk und Fernsehen - die meist völlig inkompetent und emotional sind.

Fazit: Wehren Sie sich als Verbraucher. Wenn ab morgen jeder seinen Strom von einem regionalen Anbieter oder am besten von einem Anbieter ohne Atomstrom bezieht. Dann haben die großen Energiekonzerne ein echtes Problem. Demonstrieren ist gut, aber handeln noch besser. Unser Tipp: Stromanbieter wechseln

 

Öffentlich rechtliches FernsehenDas öffentlich rechtliche Fernsehen - erfüllen die Sender noch Ihren Auftrag?

Wir haben das Programm von den öffentlich rechtlichen Sendern einmal unter die Lupe genommen und mussten mit erschrecken feststellen, dass wir außer den Nachrichten unter der Woche vor 21:45 kaum Formate finden konnten, die dem Anspruch "Bildung" gerecht werden. Selbst die Diskussionsrunden können einem echten Härtetest kaum standhalten, da die Macher bevorzugt prominente statt fachkundige Menschen einladen. Meist wird dann ohne den gewöhnlichen Bürger, aber dafür über den gewönlichen Bürger gesprochen. Dies gilt nur zweitrangig für die Dritten Programme, aber massiv für das Erste und das Zweite Programm im deutschen Fernsehen, die jedoch den größten Kostenfaktor darstellen.

Es scheint so, als würde man bewusst auf Quote setzen. Eine Nachfrage zufolge liegt es daran, dass Menschen direkt nach der Arbeit keine kritischen Dinge sehen möchten sondern Unterhaltung - aber gibt es dafür nicht 100 private Fernsehsender, die genau das bieten? Unabhängige Nachrichten sind wichtig, aber die restliche Sendegestaltung kann man durchaus in Frage stellen mit dem Wissen, dass der Bürger dafür zahlen muss.

 

Mindestlohn statt LohndumpingSoliale Ausbeutung - Lobbyarbeit statt Mindestlohn

"Ich habe wieder Arbeit!" - welcher Arbeitslose würde diesen Satz nicht gerne sagen können. Aber selbst eine Vollzeitbeschäftigung ist leider kein Garant dafür, dass man die Kosten des Lebens bestreiten kann. Mit Stundenlöhnen von unter 4 €, wie es häufig im Friseurhandwerk der Fall ist, kann man nicht leben. Das läuft bei 160 Stunden auf einen Monatslohn von sage und schreibe 640 € hinaus. Das reicht nicht um den eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren, das bedeutet, dass der Staat mit einspringen muss. Das ist ein Beispiel von vielen und scheint erst einmal auch vertretbar, weil der Staat weniger kosten hat, wenn ein Bürger wenigstens einen Teil seines Lebens selbst finanzieren kann, aber es scheint eben nur so.

Jeder der sein Gehalt vom Staat aufgebessert bekommt, ist ein Risiko für einen ordentlich bezahlten Arbeitsplatz. Ein Unternehmen, das eine Niedriglohnpolitik betreib, kann auf dem Markt natürlich bessere Preise anbieten und dass ist eine Katastrophe. Ordentliche Unternehmen wie Wolfgang Grupp von Trigema, der in Deutschland produziert, beklagt sich massiv über diese staatliche Verzerrung der Marktpreise.

Die Profiteure wehren sich gegen den Mindestlohn meist dem Argument, dass Arbeitsplätze verloren gehen - viele Länder in denen ein Mindestlohn eingefüht wurde belegen aber das Gegenteil. Es wir ein versteckter Subventionsmarkt aufgebaut, der den Staat viel Geld kostet und der irgendwann zusammenbrechen wird. Unternehmen die nicht produktiv ist und wettbewerbsfähig sind werden darunter leiden, aber diese Geschäftsmodelle haben auch keine Zukunft. Der Staat muss aufhören sich so unverantwortlich in die Geschehnisse des Marktes einzumischen.